Wie prüft man einen Feuerlöscher richtig?

feuerlöscher prüfen

Wenn Sie sich fragen, wie Sie einen Feuerlöscher richtig überprüfen, sind Sie hier genau richtig. Eine regelmäßige und korrekte Prüfung ist essenziell, um sicherzustellen, dass Ihr Feuerlöscher im Ernstfall jederzeit einsatzbereit ist. Diese Informationen sind besonders wichtig für Hausbesitzer, Mieter, Betreiber von Gewerbeimmobilien und alle, die Verantwortung für die Sicherheit von Personen und Sachwerten tragen.

Das sind die beliebtesten Top 10 Feuerlöscher Produkte

Warum regelmäßige Feuerlöscher-Prüfungen unerlässlich sind

Ein Feuerlöscher ist ein lebensrettendes Gerät, dessen Funktionstüchtigkeit im Brandfall über Wohl oder Übel entscheiden kann. Vernachlässigte Wartung oder eine unzureichende Prüfung können dazu führen, dass ein Feuerlöscher bei einem Notfall versagt. Dies kann verheerende Folgen haben. Die regelmäßige Überprüfung dient dazu, Defekte frühzeitig zu erkennen und zu beheben, sodass der Feuerlöscher im Ernstfall zuverlässig Löschmittel ausstoßen kann.

Der grundlegende Prüfungsablauf für Feuerlöscher

Die Prüfung eines Feuerlöschers lässt sich in verschiedene, aufeinander aufbauende Schritte unterteilen. Diese Schritte stellen sicher, dass alle relevanten Aspekte der Gerätefunktion abgedeckt sind. Die genauen Anforderungen können je nach Art des Feuerlöschers und den geltenden Normen (z.B. DIN EN 3-7 für tragbare Feuerlöscher) variieren, aber ein grundlegendes Vorgehen ist universell.

  • Sichtprüfung: Hierbei werden offensichtliche äußere Mängel am Gerät und seinen Komponenten untersucht.
  • Druckkontrolle: Es wird geprüft, ob der Innendruck des Feuerlöschers im optimalen Bereich liegt.
  • Bedienungsmechanismen: Sicherstellung, dass alle Hebel, Knöpfe und Sprühköpfe ordnungsgemäß funktionieren.
  • Löschmittelstand: Bei einigen Löscherarten muss der Füllstand des Löschmittels überprüft werden.
  • Bezeichnung und Kennzeichnung: Überprüfung der Beschriftung auf Lesbarkeit und Vollständigkeit.

Die Sichtprüfung: Mehr als nur ein Blick

Die Sichtprüfung ist oft der erste und zugänglichste Schritt bei der Beurteilung der Einsatzbereitschaft eines Feuerlöschers. Hierbei geht es darum, augenscheinliche Beschädigungen oder Probleme zu identifizieren, die die Funktion beeinträchtigen könnten. Sie können diese Prüfung in der Regel selbst durchführen.

  • Gehäuse: Prüfen Sie das Gehäuse auf Dellen, Risse, starke Korrosion oder Anzeichen von Undichtigkeiten. Roststellen können die strukturelle Integrität beeinträchtigen.
  • Manometer: Bei Feuerlöschern mit Manometer (Druckanzeiger) ist dies ein entscheidendes Element. Der Zeiger muss sich im grünen Bereich befinden. Ein Zeiger im roten Bereich bedeutet, dass der Druck zu niedrig (oder bei bestimmten Bauarten zu hoch) ist und der Löscher wahrscheinlich nicht mehr funktioniert. Beachten Sie, dass es auch Löscher ohne Manometer gibt, bei denen die Prüfung des Drucks professionellen Servicetechnikern vorbehalten ist.
  • Ventil und Sprühkopf: Kontrollieren Sie, ob das Ventil frei von Beschädigungen ist und der Sprühkopf nicht verstopft oder verbogen ist. Achten Sie auf die originale Plombe, die signalisiert, dass der Löscher nicht unbefugt oder versehentlich ausgelöst wurde. Ist die Plombe beschädigt oder fehlt sie, sollte der Löscher zur Überprüfung.
  • Schlauch (falls vorhanden): Wenn Ihr Feuerlöscher einen Schlauch besitzt, prüfen Sie diesen auf Risse, Porosität oder andere Schäden. Der Schlauch muss flexibel und unbeschädigt sein.
  • Sicherungsstift/Sicherungsbügel: Stellen Sie sicher, dass der Sicherungsstift vorhanden ist und ordnungsgemäß sitzt. Er verhindert ein unbeabsichtigtes Auslösen des Löschergriffs.

Druckkontrolle: Der Lebensnerv des Feuerlöschers

Der richtige Innendruck ist entscheidend für die Auswurfgeschwindigkeit und Reichweite des Löschmittels. Bei vielen gängigen Feuerlöschern, insbesondere Pulver- und Schaumlöschern, wird dieser Druck durch ein Treibmittel (oft Stickstoff) erzeugt, das sich im Löschmittel befindet oder separat im Inneren des Behälters gespeichert ist. Bei Wasser- und Schaumlöschern wird der Druck oft durch eine separate Treibgaspatrone erzeugt, die beim Auslösen den Löschmittelbehälter unter Druck setzt.

Die Druckkontrolle erfolgt primär über das Manometer. Wie bereits erwähnt, muss der Zeiger im grünen Bereich stehen. Dieser Bereich ist in der Regel für einen Temperaturbereich von etwa -20°C bis +60°C ausgelegt. Extreme Temperaturschwankungen können den angezeigten Druck beeinflussen, aber ein permanentes Abweichen aus dem grünen Bereich deutet auf ein Problem hin.

Für bestimmte Löscherarten oder wenn das Manometer defekt ist, ist eine professionelle Druckprüfung erforderlich. Diese wird im Rahmen der „wiederkehrenden Prüfungen“ durch Sachkundige durchgeführt und kann eine Überprüfung des Treibmitteldrucks mittels spezieller Messgeräte beinhalten.

Funktionsprüfung der Bedienungselemente

Die Bedienungselemente müssen leicht zugänglich und leichtgängig sein, um im Ernstfall eine schnelle Reaktion zu ermöglichen. Dies umfasst:

  • Auslösehebel: Der Griff muss sich leicht betätigen lassen, nachdem der Sicherungsstift entfernt wurde.
  • Sicherungsstift: Dieser muss sich problemlos herausziehen lassen. Wenn er klemmt, könnte dies im Notfall zu wertvollen Sekundenverlusten führen.
  • Schlauch und Düse: Überprüfen Sie, ob der Schlauch korrekt am Löscher befestigt ist und die Düse frei von Verstopfungen ist.

Prüfung von Löschmittelstand und Kennzeichnung

Bei einigen Feuerlöscherarten ist es wichtig, den Füllstand des Löschmittels zu überprüfen. Bei Pulverlöschern kann dies durch Wiegen geschehen, da das Pulver dazu neigt, sich mit der Zeit zu verdichten. Informationen zur Prüfung des Löschmittelstands finden Sie in der Regel in der Bedienungsanleitung des Herstellers.

Die Kennzeichnung des Feuerlöschers ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt der Prüfung:

  • Typenbezeichnung: Die Angabe, für welche Brandklassen der Löscher geeignet ist (z.B. A, B, C, D, F), muss klar ersichtlich sein.
  • Bedienungsanleitung: Eine kurze Gebrauchsanweisung muss auf dem Gerät angebracht sein.
  • Herstellerangaben: Name und Anschrift des Herstellers sowie Prüfnummer und Herstellungsdatum sollten lesbar sein.
  • Wartungsaufkleber: Ein Aufkleber, der das Datum der letzten Prüfung und das Datum der nächsten fälligen Prüfung angibt, muss vorhanden sein.

Die verschiedenen Prüfintervalle: Was Sie wissen müssen

Es ist entscheidend, die vorgeschriebenen Prüfintervalle einzuhalten. Diese sind in verschiedenen Normen und Richtlinien festgelegt und hängen von der Art des Feuerlöschers sowie dessen Einsatzort ab.

  • Außerordentliche Prüfung: Muss erfolgen, wenn der Feuerlöscher offenkundig beschädigt ist, nach einer Benutzung, nach einem längeren Zeitraum der Nichtbenutzung oder wenn Zweifel an der Funktionsfähigkeit bestehen. Dies kann auch eine Sichtprüfung durch Sie umfassen.
  • Wiederkehrende Prüfungen (Jährliche Prüfung): Diese Prüfung muss von einer sachkundigen Person durchgeführt werden. Hierbei werden alle sicherheitsrelevanten Funktionen und Bauteile gründlich überprüft. Sie umfasst in der Regel die vollständige Sichtprüfung, die Überprüfung des Manometers, die Funktionsprüfung der Bedienungseinrichtung und die Kennzeichnung.
  • Ergänzungsprüfung (Alle 2 Jahre für Schaum- und Wasserlöscher, alle 5 Jahre für Pulverlöscher): Bei dieser Prüfung werden die Feuerlöscher geöffnet, das Löschmittel geprüft und gegebenenfalls ersetzt. Bei Schaum- und Wasserlöschern wird auch die Treibgaspatrone ausgetauscht.
  • Zerlegung (Alle 5 Jahre für Wasser- und Schaumlöscher, alle 10 Jahre für Pulverlöscher): Hierbei werden alle Teile des Feuerlöschers zerlegt, gereinigt, auf Verschleiß geprüft und mit neuen Dichtungen wieder zusammengebaut. Die Dichtheit wird anschließend geprüft.
  • Außerbetriebnahme/Entsorgung: Nach einer bestimmten Lebensdauer (oft 20 Jahre, je nach Hersteller und Typ) oder bei irreparablen Schäden muss der Feuerlöscher fachgerecht entsorgt werden.

Wer darf die Feuerlöscher-Prüfung durchführen?

Es ist wichtig zu unterscheiden, wer welche Art von Prüfung durchführen darf:

  • Selbstprüfung (Sichtprüfung): Sie als Nutzer des Feuerlöschers können und sollten regelmäßig eine Sichtprüfung durchführen. Dies umfasst die Überprüfung des Manometers, die Kontrolle auf äußere Beschädigungen und die Vollständigkeit des Sicherungsstiftes. Diese Prüfung sollte mindestens alle 3-6 Monate erfolgen.
  • Wiederkehrende Prüfung (Jährliche Prüfung): Diese Prüfung darf nur von sachkundigen Personen oder Fachfirmen durchgeführt werden. Diese Personen verfügen über die notwendige Ausbildung und Ausrüstung, um die Funktionsfähigkeit des Feuerlöschers fachgerecht zu beurteilen und durchzuführen.
  • Ergänzungs- und Zerlegungsprüfungen: Diese umfangreicheren Wartungsarbeiten sind ebenfalls ausschließlich Fachfirmen oder speziell geschulten Technikern vorbehalten.

Übersicht der Prüfpunkte

Prüfpunkt Beschreibung Häufigkeit/Zuständigkeit
Sichtkontrolle Gehäuse Beschädigungen, Dellen, Korrosion Regelmäßig durch Nutzer; bei der jährlichen Prüfung durch Sachkundigen
Manometerdruck Zeiger im grünen Bereich? Regelmäßig durch Nutzer; bei der jährlichen Prüfung durch Sachkundigen
Sicherungsstift und Plombe Vollständig und intakt? Regelmäßig durch Nutzer; bei der jährlichen Prüfung durch Sachkundigen
Schlauch und Düse Risse, Verstopfungen, Beschädigungen Regelmäßig durch Nutzer; bei der jährlichen Prüfung durch Sachkundigen
Bedienungshebel Freigängigkeit Bei der jährlichen Prüfung durch Sachkundigen
Löschmittelstand/Gewicht Auffüllbedarf? (Bei Pulverlöschern) Bei der jährlichen Prüfung/Ergänzungsprüfung durch Sachkundigen
Kennzeichnung und Beschriftung Lesbarkeit und Vollständigkeit Regelmäßig durch Nutzer; bei der jährlichen Prüfung durch Sachkundigen
Dichtigkeit (nach Zerlegung) Prüfung der Dichtheit des Behälters Bei der Zerlegungsprüfung durch Sachkundigen

Besonderheiten bei verschiedenen Feuerlöscherarten

Obwohl die Grundprinzipien der Prüfung gleich sind, gibt es Unterschiede zwischen den verschiedenen Typen von Feuerlöschern:

  • Pulverlöscher: Diese sind weit verbreitet und sehr effektiv bei verschiedenen Brandklassen (A, B, C). Die regelmäßige Prüfung des Manometers ist hier besonders wichtig. Bei älteren Modellen kann das Pulver verklumpen, was durch Wiegen oder durch das Schütteln des Löschergehäuses festgestellt werden kann. Bei der jährlichen Prüfung durch einen Sachkundigen wird dies kontrolliert.
  • Schaumlöscher: Diese eignen sich hervorragend für feste Stoffe (Brandklasse A) und brennende Flüssigkeiten (Brandklasse B). Bei Schaumlöschern wird zwischen Aufladelöschern (mit separater Treibgaspatrone) undinescent Löscher (mit im Löschmittel integriertem Treibgas) unterschieden. Die Ergänzungsprüfung (alle 2 Jahre) mit Austausch der Patrone und des Löschmittels ist hier entscheidend.
  • Wasserlöscher: Geeignet für feste Brennstoffe (Brandklasse A). Sie sind umweltfreundlich und kostengünstig. Auch hier ist die Ergänzungsprüfung alle 2 Jahre wichtig, um das Löschmittel und den Schutz vor Korrosion (bei Zusätzen) zu gewährleisten.
  • Kohlendioxid (CO2) Löscher: Diese Löscher sind ideal für Elektrobrände (Brandklasse E, heute meist als Brandklasse C klassifiziert) und brennende Flüssigkeiten. Sie hinterlassen keine Rückstände. Da sie keine mechanischen Teile haben, die einem Verschleiß unterliegen (außer dem Ventilsitz), und das CO2 nicht verdunstet, sind sie sehr wartungsarm. Hier ist die jährliche Prüfung durch einen Sachkundigen, einschließlich einer Waageprüfung, vorgeschrieben, um den Füllstand zu überprüfen. Ein CO2-Löscher verliert mit der Zeit etwas an Gewicht.
  • Fettbrandlöscher (Brandklasse F): Speziell für Brände in Fettküchen und bei tiefen Temperaturen von Speiseölen und -fetten. Diese Löscher erfordern eine spezielle Prüfumgebung und sind in der Regel nur zur einmaligen Verwendung gedacht. Die Prüfung erfolgt hier primär auf Vollständigkeit und ob die Plombe intakt ist.

Wann muss ein Feuerlöscher zur Überprüfung?

Ein Feuerlöscher muss zur Überprüfung bzw. Wartung:

  • Nach jeder Benutzung.
  • Wenn das Manometer außerhalb des grünen Bereichs liegt.
  • Wenn äußere Beschädigungen sichtbar sind (Dellen, Rost, Risse).
  • Wenn die Plombe beschädigt ist oder fehlt.
  • Wenn der Sicherungsstift fehlt.
  • Wenn das vorgesehene Prüfdatum laut Wartungsaufkleber erreicht ist.
  • Bei Anzeichen von Undichtigkeit.

Was passiert bei der professionellen Feuerlöscher-Wartung?

Die professionelle Wartung, auch als wiederkehrende Prüfung bezeichnet, ist deutlich umfangreicher als die Selbstprüfung. Ein Sachkundiger wird:

Das sind die neuesten Feuerlöscher Produkte

  • Den Feuerlöscher komplett demontieren.
  • Alle Teile auf Verschleiß und Beschädigungen untersuchen.
  • Dichtungen und Ventilsitze austauschen.
  • Das Löschmittel überprüfen und gegebenenfalls erneuern oder ergänzen.
  • Bei Aufladelöschern die Treibgaspatrone überprüfen oder austauschen.
  • Den Feuerlöscher wieder zusammensetzen und auf Dichtheit prüfen.
  • Die Funktionsfähigkeit des Auslösemechanismus und des Sprühkopfes testen.
  • Den Feuerlöscher neu kennzeichnen und das Wartungsetikett anbringen.

Nach erfolgreicher Prüfung erhält der Feuerlöscher einen Aufkleber mit dem Datum der durchgeführten Wartung und dem Datum der nächsten fälligen Prüfung. Dies ist ein wichtiger Nachweis für die Einsatzbereitschaft und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Wie prüft man einen Feuerlöscher richtig?

Muss ich als Privatperson meinen Feuerlöscher selbst prüfen?

Ja, Sie als Nutzer sind verpflichtet, Ihren Feuerlöscher regelmäßig einer Sichtprüfung zu unterziehen. Dies beinhaltet die Kontrolle des Manometers, auf äußere Beschädigungen und die Vollständigkeit von Sicherungsstift und Plombe. Diese Prüfung sollten Sie mindestens alle 3 bis 6 Monate durchführen.

Was bedeutet der grüne Bereich auf dem Manometer meines Feuerlöschers?

Der grüne Bereich auf dem Manometer zeigt den optimalen Druckbereich für den Feuerlöscher an, der für einen sicheren und effektiven Betrieb sorgt. Liegt der Zeiger außerhalb dieses Bereichs, ist der Feuerlöscher möglicherweise nicht einsatzbereit und muss von einem Fachmann überprüft werden.

Wie oft muss ein Feuerlöscher professionell gewartet werden?

Ein Feuerlöscher muss mindestens einmal jährlich einer wiederkehrenden Prüfung durch eine sachkundige Person unterzogen werden. Darüber hinaus gibt es je nach Löscherart und Einsatzort weitere, umfangreichere Prüfungen (Ergänzungs- und Zerlegungsprüfung) in längeren Intervallen.

Kann ich einen Feuerlöscher selbst reparieren, wenn er nicht richtig funktioniert?

Von einer Selbstreparatur ist dringend abzuraten. Feuerlöscher sind sicherheitstechnische Geräte, deren Wartung und Reparatur Fachkenntnisse und spezielle Ausrüstung erfordern. Unsachgemäße Eingriffe können die Funktionsfähigkeit beeinträchtigen und die Sicherheit gefährden. Überlassen Sie Reparaturen und Wartungen stets qualifizierten Fachbetrieben.

Was sind die Folgen, wenn mein Feuerlöscher nicht geprüft ist?

Wenn ein Feuerlöscher im Ernstfall nicht funktioniert, weil er nicht ordnungsgemäß gewartet wurde, kann dies schwerwiegende Folgen haben, einschließlich erhöhter Brand- und Sachschäden sowie möglicher Haftungsfragen. In vielen Bereichen ist die regelmäßige Prüfung und Wartung von Feuerlöschern gesetzlich vorgeschrieben.

Was ist der Unterschied zwischen einer Sichtprüfung und einer wiederkehrenden Prüfung?

Die Sichtprüfung ist eine oberflächliche Kontrolle, die Sie selbst durchführen können, um offensichtliche Mängel festzustellen. Die wiederkehrende Prüfung ist eine wesentlich tiefgreifendere Untersuchung durch eine sachkundige Person, die die volle Funktionsfähigkeit des Feuerlöschers sicherstellt und auch interne Komponenten überprüft.

Welche Brandklassen gibt es und wofür sind sie relevant?

Die Brandklassen klassifizieren verschiedene Arten von brennbaren Materialien:

  • Brandklasse A: Feste brennbare Stoffe (z.B. Holz, Papier, Textilien)
  • Brandklasse B: Flüssige oder schmelzbare brennbare Stoffe (z.B. Benzin, Öl, Lacke)
  • Brandklasse C: Brennbare Gase (z.B. Propan, Butan, Methan)
  • Brandklasse D: Brennbare Metalle (z.B. Magnesium, Aluminium, Natrium)
  • Brandklasse F: Speiseöle und -fette (insbesondere in Küchen)

Die für Ihren Einsatzort und die potenziellen Brandgefahren geeignete Brandklasse des Feuerlöschers ist bei der Auswahl und Prüfung essenziell.

Bewertungen: 4.9 / 5. 521