Feuerlöscher Wartung: Damit deine Sicherheit im Ernstfall garantiert ist

Ein Feuerlöscher ist deine Lebensversicherung, wenn es brennt. Doch wie jede Versicherung muss er im Ernstfall auch wirklich greifen. Stell dir vor, es brennt in deiner Küche oder Garage, du greifst zum Löscher, drückst ab – und nichts passiert. Genau deshalb ist die regelmäßige Feuerlöscher Wartung nicht nur eine lästige Pflicht, sondern eine lebensnotwendige Maßnahme. In diesem Ratgeber erfährst du alles über Prüffristen, technische Details und warum die Wahl des richtigen Geräts dir bei der Instandhaltung bares Geld spart.

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Warum die Wartung deines Feuerlöschers über Leben und Tod entscheidet

Ein Feuerlöscher ist ein technisches Gerät, das unter enormem Druck steht und chemische Löschmittel enthält. Diese Komponenten sind über Jahre hinweg verschiedenen Umwelteinflüssen ausgesetzt. In einer Werkstatt kann es staubig sein, in der Garage feucht und im Außenbereich schwanken die Temperaturen massiv. Ohne eine professionelle Wartung können Dichtungen spröde werden, Löschpulver kann verklumpen oder das Treibgas entweicht schleichend durch mikroskopisch kleine Risse.

Wenn du ein Markengerät kaufst, investierst du bereits in eine höhere Grundzuverlässigkeit. Doch auch die beste Technik altert. Die Wartung stellt sicher, dass die Mechanik gängig bleibt und das Löschmittel seine volle Schlagkraft behält. Zudem geht es um deine rechtliche Absicherung. Im gewerblichen Bereich ist die Prüfung zwingend vorgeschrieben, aber auch als Privatperson bist du gut beraten, die Intervalle einzuhalten. Versicherungen prüfen im Schadensfall oft sehr genau, ob die Brandschutzeinrichtungen funktionsfähig waren. Ein gewarteter Löscher ist dein Nachweis für verantwortungsbewusstes Handeln.

Die gesetzlichen Grundlagen: DIN 14406 und ASR A2.2

Die Regeln für die Instandhaltung sind in Deutschland klar definiert. Die wichtigste Norm für die Wartung tragbarer Feuerlöscher ist die DIN 14406-4. Sie legt fest, wie eine Prüfung abzulaufen hat und welche Qualifikationen die prüfende Person mitbringen muss. Nur ein Sachkundiger darf die Wartung durchführen und mit einer entsprechenden Prüfplakette bestätigen.

Für Unternehmen kommt zusätzlich die Arbeitsstättenregel ASR A2.2 ins Spiel. Diese besagt, dass Feuerlöscher mindestens alle zwei Jahre geprüft werden müssen. In manchen Fällen, wenn die Geräte besonderen Belastungen ausgesetzt sind (wie in der Chemieindustrie oder im Außenbereich), können die Fristen sogar kürzer ausfallen. Grundlage hierfür ist die Gefährdungsbeurteilung des Arbeitgebers. Auch die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) spielt eine Rolle, da Feuerlöscher als Druckgeräte eingestuft werden und somit einer regelmäßigen Überprüfung unterliegen.

Das Wartungsintervall: Warum alle zwei Jahre?

Vielleicht fragst du dich, warum ausgerechnet zwei Jahre der Standard sind. Dieser Zeitraum hat sich in Jahrzehnten der Brandschutzpraxis als optimaler Kompromiss zwischen Sicherheit und Wirtschaftlichkeit erwiesen. Innerhalb von zwei Jahren können chemische Prozesse im Löschmittel (besonders bei Schaumlöschern) die Wirksamkeit verändern, ohne dass man es von außen sieht.

Bei Pulverlöschern kann die Vibration an einem Standort dazu führen, dass sich das Pulver am Boden verdichtet. Ein Fachmann rüttelt das Pulver bei der Wartung auf und prüft die Rieselfähigkeit. Bei Wasser- und Schaumlöschern wird die Konzentration und der pH-Wert des Mittels kontrolliert. Wenn du die zweijährige Prüfung ignorierst, riskierst du, dass dein Löscher im entscheidenden Moment versagt. In unserem Shop bieten wir dir Geräte an, die durch ihre hochwertige Bauweise besonders wartungsfreundlich sind und somit die Kosten für den Service über die Jahre hinweg stabil halten.

Dauerdrucklöscher vs. Aufladelöscher: Unterschiede bei der Wartung

Einer der wichtigsten Punkte beim Kauf eines Feuerlöschers ist die Entscheidung zwischen einem Dauerdruck- und einem Aufladelöscher. Diese Wahl beeinflusst nicht nur den Anschaffungspreis, sondern massiv auch die Komplexität und die Kosten der späteren Wartung.

Ein Dauerdrucklöscher steht permanent unter Druck. Das Treibgas und das Löschmittel befinden sich im selben Behälter. Bei der Wartung muss der Prüfer sicherstellen, dass das Gerät noch den vollen Druck besitzt. Da der gesamte Behälter unter ständigem Stress steht, ist das Risiko eines schleichenden Druckverlusts höher. Zudem ist das Öffnen des Geräts aufwendiger, da es erst druckentlastet werden muss.

Ein Aufladelöscher hingegen ist die technisch überlegene Variante. Hier ist das Treibgas in einer separaten Patrone im Inneren des Behälters gespeichert. Das Gehäuse des Löschers ist im Normalzustand drucklos. Erst beim Aktivieren wird die Patrone durchstoßen und das Gas strömt in den Behälter. Bei der Wartung kann der Sachkundige den Löscher einfach öffnen, das Löschmittel begutachten und die separate Treibgaspatrone wiegen. Aufladelöscher sind in der Anschaffung teurer, aber sie sind langlebiger, wartungsfreundlicher und im Service oft günstiger, da keine aufwendige Druckentlastung des Hauptbehälters nötig ist. Wir empfehlen unseren Kunden daher meist den Griff zum Aufladelöscher, wenn eine langfristige und zuverlässige Lösung gesucht wird.

Vergleich der Wartungsaspekte

Merkmal Dauerdrucklöscher Aufladelöscher
Druckbelastung Permanent am Behälter Nur im Einsatzfall
Prüfaufwand Mittel bis hoch Gering (einfaches Öffnen)
Dichtigkeit Kritisch (Manometer nötig) Sehr hoch (Treibmittel gekapselt)
Lebensdauer Ca. 15-20 Jahre Bis zu 25-30 Jahre möglich
Empfehlung Preisbewusste Privatanwender Gewerbe und anspruchsvolle Haushalte

Was passiert eigentlich bei einer Feuerlöscher Wartung?

Eine professionelle Wartung nach DIN 14406-4 ist ein standardisierter Prozess, der je nach Gerätetyp zwischen 15 und 25 einzelne Prüfschritte umfasst. Es ist weit mehr als nur das Aufkleben einer neuen Plakette. Hier ist ein Einblick in die Arbeit des Sachkundigen:

  1. Sichtprüfung: Der Löscher wird auf äußere Beschädigungen, Korrosion, Beulen oder Risse im Lack untersucht. Auch die Lesbarkeit der Bedienungsanleitung wird geprüft.
  2. Prüfung der Armaturen: Schlauch, Düse und Auslösemechanismus werden auf Durchgang und Gängigkeit kontrolliert. Verstopfte Düsen durch Insekten oder Schmutz sind eine häufige Fehlerquelle.
  3. Gewichtskontrolle: Bei Aufladelöschern wird die Treibmittelpatrone gewogen. Schon eine Abweichung von wenigen Gramm führt zum Austausch der Patrone, da sonst der nötige Druck für den Löschvorgang fehlt.
  4. Löschmittelprüfung: Das Pulver wird auf Rieselfähigkeit geprüft, Schaum- oder Wasserlösungen werden auf Verunreinigungen oder Zersetzung untersucht.
  5. Dichtungswechsel: Nach dem Öffnen müssen alle Dichtungen am Ventilkopf zwingend durch Original-Ersatzteile ersetzt werden, um die Dichtigkeit für die nächsten zwei Jahre zu garantieren.
  6. Funktionsprüfung der Mechanik: Alle beweglichen Teile werden gereinigt und bei Bedarf mit speziellen Schmiermitteln behandelt.
  7. Kennzeichnung: Nach bestandener Prüfung wird der Löscher wieder versiegelt und mit einer Prüfplakette versehen, auf der der nächste Wartungstermin vermerkt ist.

Der Austausch des Löschmittels: Die 6- bis 10-Jahres-Regel

Neben der zweijährigen Wartung gibt es größere Intervalle, in denen das Löschmittel komplett ausgetauscht werden muss. Bei Schaumlöschern ist dies meist alle 6 bis 8 Jahre der Fall, da die chemischen Zusätze (Tenside) mit der Zeit ihre Löschkraft verlieren. Pulver ist langlebiger und wird oft erst nach 10 Jahren getauscht, sofern es bei den Zwischenprüfungen keine Mängel aufwies.

Dieser Austausch ist kostenintensiver als eine Standardwartung. Oft stellt sich zu diesem Zeitpunkt die Frage: Lohnt sich das noch oder ist ein Neukauf wirtschaftlicher? Bei hochwertigen Aufladelöschern aus unserem Sortiment lohnt sich der Tausch meist, da die Behälter für eine sehr lange Lebensdauer ausgelegt sind. Bei günstigen Dauerdrucklöschern ist nach 10 Jahren oft ein Neukauf die bessere Wahl, da du so wieder auf dem neuesten Stand der Technik bist und volle Garantie genießt.

Wartung im privaten Bereich: Pflicht oder Kür?

Für dich als Privatperson gibt es in den meisten Bundesländern keine gesetzliche Pflicht, deine Feuerlöscher warten zu lassen. Aber Hand aufs Herz: Ein ungetesteter Löscher ist eine trügerische Sicherheit. Wenn du dich entscheidest, einen Feuerlöscher zu kaufen, übernimmst du Verantwortung für dich und deine Familie. Ein Löscher, der 10 Jahre unberührt im Keller hing, wird im Ernstfall höchstwahrscheinlich versagen.

Wir empfehlen dir, auch im privaten Bereich den Zweijahresrhythmus einzuhalten. Wenn dir das zu aufwendig ist, solltest du zumindest nach 6 bis 8 Jahren über einen Austausch des Geräts nachdenken. Ein kleiner Tipp: Viele örtliche Feuerwehren oder Fachfirmen bieten „Feuerlöscher-Prüftage“ an, an denen du dein Gerät kostengünstig checken lassen kannst. Alternativ findest du in unserem Shop stets aktuelle Angebote für Neugeräte, falls die Wartung deines alten Löschers zu teuer wird.

Gewerblicher Brandschutz: Die Dokumentationspflicht

Als Unternehmer trägst du die volle Verantwortung für die Sicherheit deiner Mitarbeiter. Die Wartung der Feuerlöscher muss lückenlos dokumentiert werden. Der Sachkundige händigt dir nach der Prüfung einen Wartungsbericht aus. Diesen solltest du sorgfältig in deinem Brandschutzbuch abheften. Bei einer Begehung durch die Berufsgenossenschaft oder die Feuerwehr ist dieser Bericht dein Nachweis, dass du deinen Pflichten nachgekommen bist.

Ein fehlender Wartungsnachweis kann im Schadensfall dazu führen, dass die Versicherung die Leistung kürzt oder komplett verweigert. Zudem können Bußgelder verhängt werden. Setze hier auf Qualitätsprodukte, die den Anforderungen der ASR A2.2 entsprechen. Unsere Löscher sind so konzipiert, dass die Wartung schnell und effizient durchgeführt werden kann, was deine Betriebskosten langfristig senkt.

Was kostet eine Feuerlöscher Wartung?

Die Kosten für eine Wartung variieren je nach Region, Anbieter und Gerätetyp. Im Durchschnitt kannst du mit folgenden Preisen rechnen:

  • Standardwartung (alle 2 Jahre): ca. 15 bis 30 Euro pro Gerät.
  • Zusätzliche Materialkosten: Dichtungen und Kleinteile schlagen meist mit 5 bis 10 Euro zu Buche.
  • Löschmitteltausch (alle 6-10 Jahre): ca. 40 bis 70 Euro, abhängig von der Menge und Art des Löschmittels (Schaum ist meist teurer als Pulver).

Wenn du viele Löscher im Betrieb hast, bieten viele Wartungsfirmen Pauschalpreise an. Bedenke bei der Kalkulation immer: Die Wartung ist ein Bruchteil dessen, was ein Brandschaden kosten würde. Wenn du bei uns einen hochwertigen Aufladelöscher kaufst, sparst du Zeit bei der Wartung, da diese Geräte für den Service optimiert sind.

Woran erkenne ich einen seriösen Wartungsdienst?

Leider gibt es auch in der Brandschutzbranche schwarze Schafe. Ein seriöser Sachkundiger zeichnet sich durch folgende Punkte aus:

  • Zertifizierung: Er kann einen Sachkundenachweis nach DIN 14406-4 vorlegen.
  • Transparenz: Er erklärt dir vorab die Kosten und weist auf notwendige Reparaturen hin, bevor er sie durchführt.
  • Originalteile: Er verwendet nur Ersatzteile, die vom Hersteller des Löschers freigegeben sind. Dies ist wichtig für die Garantie und die Zulassung des Geräts.
  • Prüfbericht: Du erhältst nach der Wartung ein detailliertes Protokoll für deine Unterlagen.
  • Kein Verkaufsdruck: Ein guter Prüfer wird dir nicht bei der ersten Wartung sofort einen neuen Löscher aufdrängen wollen, es sei denn, das Altgerät ist technisch nicht mehr sicher.

Selbstprüfung zwischen den Wartungsintervallen

Auch wenn die professionelle Wartung alle zwei Jahre stattfindet, solltest du deinen Feuerlöscher gelegentlich selbst unter die Lupe nehmen. Dies ersetzt nicht den Fachmann, erhöht aber deine Sicherheit im Alltag. Achte auf folgende Punkte:

  • Ist die Prüfplakette noch gültig?
  • Ist der Sicherungsstift vorhanden und die Plombe unbeschädigt? (Ein Zeichen, dass der Löscher noch voll ist).
  • Zeigt das Manometer (bei Dauerdrucklöschern) in den grünen Bereich?
  • Ist der Schlauch rissig oder spröde?
  • Ist der Standort des Löschers frei zugänglich und nicht durch Möbel oder Kisten zugestellt?
  • Sind die Piktogramme und die Bedienungsanleitung gut lesbar?

Solltest du bei diesem Check einen Mangel feststellen, zögere nicht und kontaktiere einen Fachmann oder schau dich in unserem Shop nach einem Ersatzgerät um. Ein kleiner Defekt kann im Notfall fatale Folgen haben.

Feuerlöscher entsorgen: Wenn die Wartung nicht mehr lohnt

Irgendwann kommt der Punkt, an dem ein Feuerlöscher sein Lebensende erreicht hat. Entweder ist der Behälter korrodiert, Ersatzteile sind für das alte Modell nicht mehr verfügbar oder der Löschmitteltausch wäre teurer als ein neues, modernes Gerät. Feuerlöscher gehören auf keinen Fall in den Hausmüll!

Sie enthalten Druckgas und Chemikalien, die fachgerecht entsorgt werden müssen. In der Regel nimmt dein Wartungsdienst Altgeräte gegen eine kleine Gebühr (meist 5 bis 15 Euro) zurück. Auch Wertstoffhöfe nehmen Feuerlöscher oft an. Wenn du dein altes Gerät entsorgst, ist das der perfekte Zeitpunkt, um in unserem Sortiment nach einem modernen Nachfolger zu suchen. Neue Geräte bieten oft eine bessere Löschleistung (Ratings) bei gleichem Gewicht und nutzen umweltfreundlichere Löschmittel.

Der Einfluss von Frost und Hitze auf die Wartung

Der Standort deines Löschers beeinflusst, wie intensiv er gewartet werden muss. Löscher, die im Freien oder in ungeheizten Räumen hängen, sind extremen Temperaturschwankungen ausgesetzt. Wasserbasierte Löschmittel ohne Frostschutz können gefrieren und das Gehäuse sprengen. Aber auch starke Hitze, zum Beispiel in einem Auto im Sommer, erhöht den Innendruck massiv.

Ein Sachkundiger wird bei der Wartung besonders auf Dehnungsspuren oder Ermüdungserscheinungen des Materials achten. Wenn du weißt, dass dein Löscher extremen Bedingungen ausgesetzt ist, solltest du dies dem Prüfer mitteilen. In unserem Shop findest du spezielle frostgeschützte Löscher, die für solche Bedingungen optimiert sind und somit auch bei Kälte zuverlässig funktionieren.

Wartung von Sonderlöschern: CO2 und Fettbrand

Speziallöscher erfordern oft besondere Aufmerksamkeit. Ein CO2-Löscher beispielsweise hat keinen Manometer. Da das Kohlendioxid im flüssigen Zustand im Behälter gelagert wird, ist der Druck immer gleich, solange noch Flüssigkeit vorhanden ist. Die einzige Möglichkeit, den Füllstand zu prüfen, ist das genaue Wiegen des Behälters. Zudem müssen CO2-Behälter alle 10 Jahre einer TÜV-Druckprüfung unterzogen werden, ähnlich wie Taucherflaschen.

Fettbrandlöscher enthalten spezielle Löschmittel, die zur Verseifung von Speiseölen führen. Hier ist die chemische Stabilität des Mittels entscheidend. Bei der Wartung wird penibel darauf geachtet, dass keine Verunreinigungen in den Behälter gelangt sind, da dies die chemische Reaktion im Ernstfall behindern könnte. Da wir viele dieser Spezialgeräte verkaufen, achten wir darauf, nur Markenhersteller zu führen, deren Geräte weltweit standardisiert gewartet werden können.

Instandhaltung von Zubehör: Schilder und Halterungen

Zur Wartung im weiteren Sinne gehört auch das Umfeld des Löschers. Ein Feuerlöscher-Schild, das abgefallen ist, oder eine Wandhalterung, die locker sitzt, sind Sicherheitsrisiken. In Betrieben gehört die Prüfung der Beschilderung nach ISO 7010 zur Brandschau dazu. Sind die Schilder noch langnachleuchtend? Sind sie gut sichtbar? In unserem Zubehör-Bereich findest du alles, was du brauchst, um den Standort deines Löschers vorschriftsmäßig und dauerhaft zu kennzeichnen. Eine stabile Halterung sorgt zudem dafür, dass der Löscher bei Erschütterungen nicht herunterfällt und beschädigt wird.

Wirtschaftlichkeit: Wartungsverträge für Unternehmen

Für Firmen mit vielen Löschern kann es sinnvoll sein, einen Wartungsvertrag mit einem Fachbetrieb abzuschließen. Dies hat den Vorteil, dass der Dienstleister dich automatisch an die anstehenden Termine erinnert. Du musst dich um nichts kümmern und hast die Sicherheit, dass deine Dokumentation immer auf dem neuesten Stand ist. Oft sind in solchen Verträgen auch Pauschalen für Kleinteile enthalten, was die Kosten planbar macht.

Wir arbeiten mit vielen Brandschutzbetrieben zusammen und wissen, worauf es ankommt. Wenn du deinen Betrieb neu ausstattest, achte auf die Einheitlichkeit der Geräte. Wenn alle Löscher vom gleichen Hersteller und Typ sind, kann der Prüfer die Wartung schneller und damit oft günstiger durchführen, da er nur einen Satz Ersatzteile und Werkzeuge benötigt. Schau dir unsere Mengenrabatte für Firmen an, um bei der Erstausstattung zu sparen.

Warum du die Wartung niemals selbst versuchen solltest

Es mag verlockend klingen, den Löscher einfach selbst mal aufzuschrauben und nachzusehen. Wir raten dir davon dringend ab! Feuerlöscher stehen unter hohem Druck (bis zu 15 bar bei Standardlöschern, bis zu 250 bar bei CO2). Ohne das richtige Spezialwerkzeug und das nötige Fachwissen riskierst du schwere Verletzungen. Zudem erlischt bei eigenmächtigen Eingriffen sofort die Zulassung des Geräts und jeglicher Versicherungsschutz.

Ein Sachkundiger hat gelernt, wie man den Druck sicher ablässt, wie man Ventile fachgerecht reinigt und welche Drehmomente beim Zusammenbau beachtet werden müssen. Vertraue hier auf die Profis. Deine Aufgabe ist es, für die Verfügbarkeit der Geräte zu sorgen – die Technik überlässt du den Experten. In unserem Shop findest du die Hardware, auf die sich auch die Profis verlassen.

Die Zukunft der Wartung: Digitale Überwachung

Die Technik bleibt nicht stehen. Mittlerweile gibt es „intelligente“ Feuerlöscher, die per Funk oder WLAN ihren Status an eine Zentrale melden. Sie überwachen den Druck und die Anwesenheit des Geräts in Echtzeit. Das ersetzt zwar noch nicht die physische Wartung alle zwei Jahre, reduziert aber den Aufwand für die tägliche oder monatliche Kontrolle in großen Industrieanlagen massiv.

Wir beobachten diese Trends genau und führen in unserem Sortiment stets die neuesten Innovationen. Wenn du ein großes Projekt planst und an digitalen Lösungen interessiert bist, sprich uns an. Für den normalen Haushalt oder das durchschnittliche Büro bleibt die klassische Wartung durch den Sachkundigen jedoch auf absehbare Zeit der Goldstandard für Sicherheit.

Häufige Fragen zur Feuerlöscher Wartung

Muss ich meinen neuen Feuerlöscher sofort warten lassen?

Nein. Wenn du bei uns einen neuen Feuerlöscher kaufst, ist dieser ab Werk einsatzbereit. Auf dem Gerät befindet sich in der Regel ein Endkontroll-Aufkleber oder ein Herstellungsdatum. Die erste zweijährige Wartungsfrist beginnt ab dem Kaufdatum bzw. dem Datum der ersten Inbetriebnahme. Wir liefern unsere Löscher stets mit einer aktuellen Prüfplakette oder einem entsprechenden Nachweis aus, sodass du für die ersten zwei Jahre rechtlich und technisch voll abgesichert bist.

Woran erkenne ich, ob mein Feuerlöscher gewartet werden muss?

Schau auf die Prüfplakette auf dem Behälter. Dort ist, ähnlich wie beim Auto-TÜV, das Jahr und der Monat für die nächste Prüfung eingestanzt oder markiert. Wenn keine Plakette vorhanden ist oder das Datum in der Vergangenheit liegt, ist der Löscher nicht mehr offiziell einsatzbereit. Im gewerblichen Bereich ist dies ein Verstoß gegen die Arbeitsschutzvorschriften.

Kann jeder Feuerlöscher gewartet werden?

Fast alle Feuerlöscher nach DIN EN 3 sind wartungsfähig. Es gibt jedoch Ausnahmen: Sogenannte „Einweglöscher“ oder einfache Löschsprays können und dürfen nicht gewartet werden. Diese Geräte haben ein festes Verfallsdatum und müssen danach komplett ersetzt werden. In unserem Shop führen wir primär hochwertige, wartungsfähige Markengeräte, da dies nachhaltiger und auf lange Sicht kostengünstiger ist.

Was passiert, wenn der Löscher bei der Wartung durchfällt?

Wenn der Sachkundige feststellt, dass der Behälter korrodiert ist, die Armaturen defekt sind oder die Sicherheit nicht mehr garantiert werden kann, bekommt der Löscher keine neue Plakette. In diesem Fall muss das Gerät stillgelegt und ersetzt werden. In unserem Shop findest du dann schnell und unkompliziert Ersatz, damit deine Sicherheitslücke sofort wieder geschlossen wird.

Darf ich den Löscher nach der Wartung selbst wieder aufhängen?

Ja, das ist kein Problem. Achte nur darauf, dass die Wandhalterung stabil ist und der Löscher sicher einrastet. Er sollte in einer Höhe hängen, die für alle Nutzer bequem erreichbar ist (ca. 80-120 cm Griffhöhe). Achte auch darauf, dass die Prüfplakette und die Bedienungsanleitung nach vorne zeigen und gut sichtbar sind.

Wie lange dauert eine Feuerlöscher Wartung?

Eine gründliche Prüfung pro Gerät dauert etwa 15 bis 25 Minuten. Wenn der Sachkundige zu dir ins Haus kommt, hängt die Gesamtdauer natürlich von der Anzahl der Löscher ab. Bei Aufladelöschern geht der Check oft etwas schneller vonstatten als bei Dauerdrucklöschern, da das Öffnen und Prüfen der Patrone ein sehr effizienter Prozess ist.

Ist die Wartung von Pulver- oder Schaumlöschern teurer?

In der zweijährigen Standardwartung gibt es kaum Unterschiede. Teurer wird es beim Austausch des Löschmittels nach 6 bis 10 Jahren. Schaumkonzentrat ist in der Regel kostspieliger als Löschpulver. Zudem muss Schaumflüssigkeit oft aufwendiger entsorgt werden. Trotzdem bevorzugen viele Kunden Schaumlöscher für Innenräume, da die Folgeschäden nach einem Einsatz im Vergleich zu Pulver minimal sind.

Werden Feuerlöscher bei der Wartung auch neu lackiert?

In der Regel nicht. Wenn der Lack nur kleine Kratzer hat, ist das kein technisches Problem. Bei tiefen Kratzern oder beginnendem Rost wird der Sachkundige jedoch die Stilllegung empfehlen, da der Druckbehälter geschwächt sein könnte. Ein Überlackieren durch den Laien ist verboten, da wichtige Warnhinweise und technische Daten auf dem Behälter nicht verdeckt werden dürfen.

Müssen Feuerlöscher im Auto auch gewartet werden?

Ja, gerade im Auto sind die Belastungen durch Erschütterungen und extreme Temperaturen sehr hoch. Wenn du einen Löscher im Auto mitführst, sollte dieser ebenfalls alle zwei Jahre geprüft werden. Achte beim Kauf eines Autolöschers in unserem Shop auf die mitgelieferte Halterung – diese muss den Löscher auch bei einer Vollbremsung sicher fixieren.

Kann man die Wartung auch selbst machen, wenn man handwerklich begabt ist?

Nein, definitiv nicht. Die Wartung darf nur von einer „befähigten Person“ (Sachkundiger) durchgeführt werden. Du benötigst spezielles Prüfwerkzeug, geeichte Waagen und Zugang zu Original-Ersatzteilen des Herstellers. Zudem haftest du im Ernstfall persönlich, wenn du das Gerät unsachgemäß manipuliert hast. Überlasse dieses Thema für deine eigene Sicherheit immer den Profis.