Brandklassen: Den richtigen Feuerlöscher für jeden Ernstfall finden
Ein Entstehungsbrand kann innerhalb von Sekunden außer Kontrolle geraten. Doch einfach nur irgendeinen Feuerlöscher zu greifen, reicht oft nicht aus – im schlimmsten Fall ist das gewählte Löschmittel für die Brandquelle völlig ungeeignet und verschlimmert die Situation lebensgefährlich. Damit du im Notfall instinktiv zur richtigen Lösung greifst, ist die Kenntnis der Brandklassen essenziell. In unserem Ratgeber erfährst du alles über die Klassifizierungen nach der europäischen Norm EN 3, welches Löschmittel für welche brennbaren Stoffe konzipiert wurde und wie du deine eigenen vier Wände oder deinen Betrieb rechtssicher und effektiv absicherst.
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[amazon bestseller="Brandklassen" items="10"]Warum sind Brandklassen so wichtig für deine Sicherheit?
Brand ist nicht gleich Brand. Die chemischen Prozesse, die ablaufen, wenn Holz brennt, unterscheiden sich grundlegend von denen eines Fettbrandes oder eines Gaslecks. Die Brandklassen dienen dazu, brennbare Stoffe nach ihrer Art und ihrem Zustand zu gruppieren. Diese Einteilung ist für dich die wichtigste Orientierungshilfe beim Kauf eines Feuerlöschers. Wenn du das falsche Löschmittel einsetzt, riskierst du katastrophale Folgen: Ein Wasserstrahl auf brennendes Öl führt zu einer gewaltigen Fettexplosion, während normales Löschpulver bei einem Metallbrand wirkungslos schmilzt.
Durch die klare Kennzeichnung auf jedem zertifizierten Feuerlöscher siehst du sofort, für welche Einsatzbereiche das Gerät geeignet ist. Die Piktogramme und Buchstaben A, B, C, D und F sind international verständlich und retten Leben. Unser Ziel bei Feuerloescher-Ratgeber.de ist es, dich so auszustatten, dass du im Ernstfall keine Sekunde zögern musst. Die Investition in den passenden Löscher ist eine Investition in den Schutz deiner Familie, deines Eigentums und deines Lebens.
Die Brandklasse A: Brände fester Stoffe
Die Brandklasse A umfasst alle Brände von Stoffen organischer Natur, die normalerweise unter Bildung von Glut verbrennen. Dies ist die häufigste Brandklasse im privaten Haushalt und in Büros. Zu den klassischen Brennstoffen gehören Holz, Papier, Stroh, Textilien, Kohle und viele Kunststoffe (die nicht schmelzen). Da diese Materialien tief in ihrem Inneren Glut bilden können, ist eine kühlende Wirkung des Löschmittels entscheidend, um ein Wiederaufflammen zu verhindern.
Für die Brandklasse A eignen sich vor allem wasserbasierte Löschmittel oder Schaum. Wasser entzieht dem Feuer die thermische Energie, während Schaum zusätzlich einen kühlenden Effekt hat und die Oberfläche versiegelt. Wenn du einen universellen Schutz für dein Wohnzimmer, dein Schlafzimmer oder deinen Dachboden suchst, solltest du unbedingt auf einen Löscher achten, der die Kennzeichnung A trägt. Schaumlöscher sind hier besonders empfehlenswert, da sie im Vergleich zu Pulverlöschern kaum Verschmutzungen hinterlassen und hocheffektiv wirken.
Geeignete Löschmittel für Klasse A:
- Wasser (mit oder ohne Zusätze)
- Wässrige Lösungen (Schaum)
- ABC-Pulver (Universallöschpulver)
Die Brandklasse B: Brände von flüssigen oder flüssig werdenden Stoffen
Hier wird es gefährlich: Brandklasse B umfasst Stoffe, die entweder bereits flüssig sind oder unter Hitzeeinwirkung flüssig werden. Dazu zählen Benzin, Alkohole, Teer, Wachse und viele Kunststoffe wie PVC oder Polystyrol. Das Besondere an diesen Bränden ist, dass sie keine Glut bilden, sondern reine Flammenbrände sind. Das Löschprinzip basiert hier meist auf dem Ersticken der Flammen, indem die Sauerstoffzufuhr unterbrochen wird.
Ein Wasserlöscher ist für diese Klasse absolut ungeeignet, da viele brennbare Flüssigkeiten leichter als Wasser sind und auf der Oberfläche weiterschwimmen würden. Für die Garage, die Werkstatt oder bei der Lagerung von Reinigungsmitteln ist ein Schaum- oder Pulverlöscher der Klasse B unverzichtbar. Schaum bildet einen dichten Teppich über der Flüssigkeit, trennt sie vom Sauerstoff und verhindert die weitere Verdampfung. In sensiblen Bereichen wie Serverräumen kommen oft CO2-Löscher (Kohlendioxid) zum Einsatz, die rückstandsfrei löschen, allerdings bei Klasse B am effektivsten in geschlossenen Räumen wirken.
Geeignete Löschmittel für Klasse B:
- Schaum
- ABC-Pulver oder BC-Pulver
- Kohlendioxid (CO2)
Die Brandklasse C: Brände von Gasen
Gasbrände stellen eine besondere Herausforderung dar. Zu dieser Klasse gehören Stoffe wie Propan, Butan, Methan, Wasserstoff oder Erdgas. Solche Brände treten häufig an Gasleitungen, Gasgrills oder in Industrieanlagen auf. Das tückische an Gasbränden ist die Explosionsgefahr. Wenn du die Flamme löschst, das Gas aber weiterhin unkontrolliert ausströmt, bildet sich schnell ein explosionsfähiges Gas-Luft-Gemisch. Eine erneute Zündung könnte dann verheerende Schäden anrichten.
Die goldene Regel lautet: Ein Gasbrand sollte erst dann gelöscht werden, wenn die Gaszufuhr sicher unterbrochen wurde! Als Löschmittel kommt hier fast ausschließlich Pulver zum Einsatz. Das ABC-Pulver erzeugt eine antikatalytische Wirkung, die die chemische Kettenreaktion der Verbrennung in der Flamme unterbricht. Für Camper oder Haushalte mit Gasanschluss ist ein Pulverlöscher der Klasse C eine lebensnotwendige Sicherheitsmaßnahme.
Geeignete Löschmittel für Klasse C:
- ABC-Pulver
- BC-Pulver
Die Brandklasse D: Metallbrände
Metallbrände sind extrem heiß und können Temperaturen von über 2.000 Grad Celsius erreichen. Zu dieser Klasse gehören Metalle wie Aluminium, Magnesium, Lithium, Natrium oder Kalium. Solche Brände findest du seltener im gewöhnlichen Haushalt, aber immer häufiger in Hobbywerkstätten oder dort, wo Akkus und Leichtbauteile bearbeitet werden. Das Gefährliche: Herkömmliche Löschmittel wie Wasser oder CO2 reagieren bei diesen extremen Temperaturen chemisch mit dem Metall.
Wenn du Wasser auf brennendes Magnesium spritzt, spaltet sich das Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff auf – es kommt zu einer heftigen Knallgasreaktion. Metallbrände können nur mit speziellem Metallbrandpulver gelöscht werden. Dieses Pulver bildet bei Hitze eine Schmelzschicht, die das Metall luftdicht abschließt und so den Brand erstickt. Wenn du mit speziellen Werkstoffen arbeitest, solltest du gezielt nach einem D-Löscher suchen, um für diesen Spezialfall gewappnet zu sein.
Geeignete Löschmittel für Klasse D:
- Metallbrandpulver (D-Pulver)
- Trockener Quarzsand oder trockenes gusseisernes Zerspanungsmaterial (nur bei Kleinstmengen)
Die Brandklasse F: Speiseöl- und Speisefettbrände
Die Brandklasse F wurde speziell eingeführt, da Fettbrände eine der häufigsten Brandursachen in Küchen sind. Speiseöle und Fette entzünden sich ab einer bestimmten Temperatur von selbst. Der klassische Fehler – das Löschen mit Wasser – führt hier zur Fettexplosion. Da ein Liter Wasser schlagartig zu 1.700 Litern Wasserdampf wird, reißt der Dampf das brennende Fett mit sich und verwandelt die Küche in ein Flammeninferno.
Löscher der Klasse F enthalten spezielle Löschmittel, die das Fett verseifen. Dabei bildet sich eine kompakte Schicht auf dem Öl, die die Zufuhr von Sauerstoff unterbindet und das Fett gleichzeitig unter seine Entzündungstemperatur abkühlt. Ein Fettbrandlöscher gehört in jede private Küche und ist in der Gastronomie sogar gesetzlich vorgeschrieben. Er ist handlich, sicher und schützt dich vor den schwersten Verletzungen durch explodierendes Fett.
Geeignete Löschmittel für Klasse F:
- Speziallöschmittel für Fettbrände (Verseifungsmittel)
Übersichtstabelle: Brandklassen und Löschmittel
Um dir die Entscheidung zu erleichtern, haben wir die wichtigsten Informationen in dieser Tabelle zusammengefasst. So siehst du auf einen Blick, welches Gerät du für welchen Zweck kaufen solltest.
| Brandklasse | Brennstoffe | Geeignete Löschmittel | Besonderheiten |
|---|---|---|---|
| A | Holz, Papier, Textilien | Wasser, Schaum, ABC-Pulver | Glutbildung beachten |
| B | Benzin, Lacke, Harze | Schaum, ABC-Pulver, CO2 | Darf nicht mit Wasser gelöscht werden |
| C | Erdgas, Propan, Butan | ABC-Pulver, BC-Pulver | Gaszufuhr vorher schließen! |
| D | Aluminium, Magnesium | Metallbrandpulver | Extreme Hitzeentwicklung |
| F | Speiseöle, Speisefette | Fettbrandlöscher | Gefahr der Fettexplosion |
Einsatzbereiche: Welchen Löscher brauchst du wo?
Es macht wenig Sinn, einen schweren 12-kg-Pulverlöscher in der Küche zu platzieren, wenn dort ein kleiner Fettbrandlöscher viel effizienter wäre. Die Wahl des richtigen Standorts und der passenden Brandklasse ist entscheidend für die Usability im Notfall.
Der richtige Schutz für dein Zuhause
In Wohnräumen empfehlen wir primär Schaumlöscher der Klassen A und B. Sie decken fast alles ab, was im Wohn- oder Schlafzimmer brennen kann (Teppiche, Möbel, Vorhänge). Der große Vorteil: Schaum lässt sich nach dem Löschen leicht entfernen und zieht nicht in jede kleinste Ritze wie Löschpulver, das deine gesamte Einrichtung ruinieren könnte. Für die Küche ist ein zusätzlicher kleiner Fettbrandlöscher (Klasse F) ein absolutes Muss.
Sicherheit in der Garage und im Keller
Hier lagern oft brennbare Flüssigkeiten wie Benzin, Öle oder Lacke. Ein Feuerlöscher, der die Klassen A, B und C abdeckt (ABC-Pulverlöscher), ist hier die wirtschaftlichste und sicherste Wahl. Er ist frostsicher und bekämpft auch Brände an Gasthermen oder Heimwerker-Gasflaschen zuverlässig. Da Pulverlöscher eine hohe Löschleistung haben, sind sie ideal für Bereiche, in denen eine Verschmutzung durch das Pulver zweitrangig gegenüber der Brandbekämpfung ist.
Büros und EDV-Räume
In Räumen mit viel Technik und empfindlicher Elektronik solltest du auf CO2-Löscher setzen. Kohlendioxid ist elektrisch nicht leitend und hinterlässt keinerlei Rückstände. Das bedeutet, dass Computer und Server nach einem Brand oft noch funktionieren können, sofern sie nicht direkt durch das Feuer beschädigt wurden. Achte jedoch darauf, dass CO2 in geschlossenen Räumen den Sauerstoff verdrängt – hier ist Vorsicht beim Eigenschutz geboten.
Verkaufsargumente: Warum Qualität bei Brandklassen den Unterschied macht
Vielleicht denkst du, ein billiger Löscher aus dem Discounter reicht aus. Doch wenn es brennt, zählen Zuverlässigkeit und Leistung. Unsere Premium-Modelle zeichnen sich durch höhere Löschmitteleinheiten (LE) aus. Das bedeutet, dass du mit der gleichen Menge Löschmittel einen größeren Brand bekämpfen kannst als mit einem minderwertigen Produkt. Zudem sind hochwertige Löscher wartungsfreundlicher und langlebiger.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Bedienbarkeit. Im Stress eines Brandes darf die Sicherung nicht klemmen und der Schlauch muss flexibel bleiben. Wir bieten dir nur Produkte an, die strengste Prüfzyklen durchlaufen haben. Wenn du heute bei uns kaufst, investierst du nicht in ein rotes Metallgefäß, sondern in die Gewissheit, dass du und deine Familie im Notfall geschützt seid. Schau dir unsere Auswahl an Schaumlöschern, ABC-Pulverlöschern und Spezialgeräten an – für jede Brandklasse haben wir den Testsieger parat.
Wie du die Kennzeichnung auf Feuerlöschern richtig liest
Wenn du einen Feuerlöscher vor dir hast, findest du ein Etikett mit verschiedenen Symbolen. Oben stehen meist groß die Brandklassen-Buchstaben. Darunter findest du Zahlen-Buchstaben-Kombinationen wie „21 A“ oder „144 B“. Was bedeutet das? Die Zahl vor dem Buchstaben gibt das Löschvermögen an. Je höher die Zahl, desto größer ist das genormte Feuerobjekt, das mit diesem Löscher erfolgreich bekämpft wurde.
Ein Löscher mit 21 A kann also einen größeren Holzstapel löschen als einer mit 13 A. Für den privaten Bereich ist eine hohe Löschleistung bei kompakter Bauweise ideal. Achte beim Kauf darauf, nicht nur auf die Füllmenge in Kilogramm zu schauen, sondern vor allem auf diese Rating-Werte. Ein 6-Liter-Schaumlöscher kann oft eine höhere Löschleistung erzielen als ein minderwertiger 9-Liter-Löscher.
Pflege und Wartung: Damit die Brandklassen-Eignung erhalten bleibt
Ein Feuerlöscher ist kein Einwegprodukt, das man vergisst. Damit die chemischen Eigenschaften des Löschmittels über Jahre hinweg stabil bleiben, ist eine regelmäßige Wartung alle zwei Jahre durch einen Sachkundigen vorgeschrieben (im gewerblichen Bereich) und im privaten Bereich dringend empfohlen. Löschpulver kann mit der Zeit verklumpen, Schaummittel können ihre Konsistenz verändern.
Achte zudem auf den Standort. Feuerlöscher sollten gut sichtbar und leicht zugänglich an den Fluchtwegen montiert werden. Extreme Temperaturen oder Feuchtigkeit können dem Behälter zusetzen. Mit einer stabilen Wandhalterung und einem gut gewählten Standort sorgst du dafür, dass dein Gerät genau dann funktioniert, wenn es muss. Bei uns findest du nicht nur die passenden Löscher für alle Brandklassen, sondern auch das nötige Zubehör für eine fachgerechte Installation.
Die Chemie hinter dem Löschvorgang
Um zu verstehen, warum Brandklassen so strikt getrennt werden, hilft ein Blick auf das Verbrennungsdreieck. Feuer benötigt drei Dinge: Brennstoff, Sauerstoff und Wärme (Zündtemperatur). Ein Löschmittel muss mindestens eine dieser Komponenten entziehen.
Wasser entzieht die Wärme (Kühleffekt). Schaum entzieht den Sauerstoff (Erstickungseffekt) und kühlt zusätzlich. Pulver unterbricht die chemische Reaktion (Antikatalyse). CO2 verdrängt den Sauerstoff. Jede Brandklasse reagiert anders auf diese Eingriffe. Ein Metallbrand beispielsweise lässt sich von Sauerstoffentzug kaum beeindrucken, da er so heiß ist, dass er sich den Sauerstoff sogar aus dem Löschmittel ziehen kann. Deshalb ist die chemische Abstimmung des Löschmittels auf die jeweilige Brandklasse eine Meisterleistung der Ingenieurskunst, auf die du dich bei unseren Produkten verlassen kannst.
Rechtliche Anforderungen: Was musst du beachten?
In Deutschland gibt es klare Vorschriften, insbesondere für Gewerbetreibende. Die Arbeitsstättenrichtlinie (ASR A2.2) schreibt vor, welche und wie viele Feuerlöscher für welche Brandgefährdung vorhanden sein müssen. Hierbei werden die Brandklassen direkt in die Planung einbezogen. Als Arbeitgeber bist du verpflichtet, die Brandklassen entsprechend der vorhandenen Stoffe (z.B. Lager von brennbaren Flüssigkeiten) abzudecken.
Aber auch als Privatperson solltest du dich an diesen Expertenstandards orientieren. Versicherungen können im Schadensfall Fragen zur Brandschutzausstattung stellen. Ein nachgewiesener Schutz mit den richtigen Brandklassen kann dir im Ernstfall viel Ärger ersparen. Wir beraten dich gerne dabei, wie du deine Ausstattung perfekt auf deine individuellen Risiken abstimmst, sei es für das Homeoffice, die Werkstatt oder die Gastronomie.
Zubehör für die optimale Nutzung
Neben dem Löscher selbst ist die Kennzeichnung wichtig. In einem Notfall zählt jede Sekunde. Findest du den Löscher sofort? Langnachleuchtende Hinweisschilder nach ISO 7010 zeigen dir auch bei Rauchentwicklung oder Stromausfall den Weg zum nächsten Löschgerät. Wir führen eine breite Auswahl an Schildern, die genau auf die bei uns erhältlichen Löscher abgestimmt sind.
Zudem bieten wir Schutzhauben und Schränke an, falls du deinen Löscher im Außenbereich oder in staubigen Umgebungen wie einer Tischlerei platzieren musst. Ein geschützter Löscher bleibt länger einsatzbereit und die Beschriftung der Brandklassen bleibt lesbar – ein oft unterschätzter Faktor bei der Sicherheit.
Warum du jetzt handeln solltest
Brandschutz ist kein Thema für „irgendwann“. Ein Feuer wartet nicht auf den passenden Moment. Indem du dich jetzt für die richtigen Feuerlöscher basierend auf den Brandklassen entscheidest, schaffst du ein Sicherheitsnetz für dich und dein Umfeld. Unsere Produkte bieten dir modernste Technik, einfache Handhabung und die Gewissheit, dass du für jede Brandklasse – von A bis F – bestens gerüstet bist.
Stöbere in unserem Sortiment und finde den Löscher, der perfekt zu deinen Bedürfnissen passt. Ob kompakter Fettbrandlöscher für die Küche oder leistungsstarker ABC-Pulverlöscher für die Werkstatt – wir liefern dir Qualität direkt nach Hause. Schütze, was dir wichtig ist, und vertraue auf die Experten von Feuerloescher-Ratgeber.de.
Häufige Fragen zu Brandklassen
Welche Brandklasse ist für einen Lithium-Ionen-Akku-Brand nötig?
Brände von Lithium-Ionen-Akkus sind besonders tückisch, da sie eine Kombination aus verschiedenen Brandklassen darstellen können (fest brennende Gehäuse, flüssige Elektrolyte). Es gibt mittlerweile spezielle Akku-Feuerlöscher, die meist mit einem speziellen Gel oder Wasser mit Zusätzen arbeiten, um die Zellen effektiv zu kühlen. Ein herkömmlicher Löscher der Klasse A oder B reicht oft nicht aus, um den sogenannten „Thermal Runaway“ zu stoppen.
Kann ich mit einem ABC-Pulverlöscher wirklich alles löschen?
Ein ABC-Pulverlöscher ist ein Multitalent, aber kein Allheilmittel. Er deckt die häufigsten Klassen A, B und C ab. Er ist jedoch völlig ungeeignet für Metallbrände (D) und Speiseölbrände (F). Zudem verursacht das feine Pulver in Wohnräumen massive Folgeschäden an Elektronik und Möbeln. Für den Innenraum ist daher oft ein Schaumlöscher die bessere, sauberere Wahl.
Warum gibt es keine Brandklasse E?
Früher gab es die Brandklasse E für Brände in elektrischen Niederspannungsanlagen. Diese wurde jedoch abgeschafft, da Strom selbst kein brennbarer Stoff ist, sondern nur die Zündquelle darstellt. Moderne Feuerlöscher für die Klassen A, B oder C können unter Einhaltung des Sicherheitsabstands (meist 1 Meter bei bis zu 1.000 Volt) sicher an elektrischen Anlagen verwendet werden. Entsprechende Hinweise findest du auf dem Etikett des Löschers.
Reicht eine Löschdecke für die Brandklasse F aus?
Löschdecken wurden früher oft für Fettbrände empfohlen. Aktuelle Tests zeigen jedoch, dass viele Löschdecken bei sehr heißen Fettbränden durchbrennen oder die Hitze so stark durchlassen, dass man sich beim Auflegen verletzt. Ein zertifizierter Fettbrandlöscher der Klasse F ist deutlich sicherer und effektiver, da er den Brand aus sicherer Entfernung bekämpft und das Fett aktiv abkühlt.
Wie lange ist das Löschmittel für die verschiedenen Brandklassen haltbar?
Die Haltbarkeit hängt vom Löschmittel ab. Pulver kann bei richtiger Lagerung bis zu 20 Jahre einsatzbereit bleiben, wenn es regelmäßig gewartet wird. Schaum- und Wasserlöscher haben oft eine kürzere Lebensdauer des Löschmittels (ca. 6 bis 8 Jahre), da die biologischen Zusätze altern. Ein Austausch des Löschmittels im Rahmen der Wartung stellt sicher, dass die Brandklassen-Eignung erhalten bleibt.
Ist ein CO2-Löscher für die Brandklasse A geeignet?
Nein, ein CO2-Löscher ist für die Brandklasse A (feste Stoffe) fast völlig wirkungslos. Da CO2 nur erstickt, aber nicht kühlt, würde die Glut bei Kontakt mit Sauerstoff sofort wieder aufflammen. CO2-Löscher sind primär für die Brandklasse B und für elektrische Anlagen gedacht, wo sie rückstandsfrei löschen.
Was passiert, wenn ich Wasser auf einen Brand der Klasse D schütte?
Das ist lebensgefährlich. Bei den hohen Temperaturen eines Metallbrandes spaltet sich das Wasser chemisch auf. Der dabei entstehende Wasserstoff entzündet sich sofort und führt zu einer heftigen Explosion. Metallbrände dürfen niemals mit Wasser, Schaum oder CO2 gelöscht werden. Nur spezielles Metallbrandpulver ist hier sicher.
Woran erkenne ich einen zertifizierten Feuerlöscher für die Brandklassen?
Achte auf das CE-Zeichen, die Kennzeichnung nach der Norm DIN EN 3 und das GS-Zeichen (Geprüfte Sicherheit). Auf dem Löscher muss deutlich ein Schriftblock mit den Brandklassen-Symbolen und der entsprechenden Löschleistung (z.B. 27 A 144 B) zu finden sein. Alle Produkte in unserem Shop erfüllen diese strengen Sicherheitsanforderungen.
Welcher Löscher ist am besten für das Auto geeignet?
Im Auto ist meist ein kompakter 2-kg-ABC-Pulverlöscher die beste Wahl. Er deckt Brände im Motorraum (Klasse B) sowie Textilbrände im Innenraum (Klasse A) ab und ist zudem frostsicher. Dank seiner kompakten Größe lässt er sich sicher im Fußraum oder Kofferraum montieren. In unserem Sortiment findest du spezielle Autolöscher inklusive Halterung.
Kann ein Löscher mehrere Brandklassen gleichzeitig abdecken?
Ja, das ist sogar der Standard bei vielen Geräten. Die häufigste Kombination ist ABC, die Pulverlöscher verwenden. Schaumlöscher decken meist AB ab. Es gibt auch Speziallöscher, die ABF (Schaum und Fettbrand) kombinieren. Achte beim Kauf einfach auf die aufgedruckten Piktogramme, um sicherzugehen, dass alle deine Risikobereiche abgedeckt sind.